Winsener Liberale gehen mit Rüschmeyer und Ruschmeyer in den Wahlkampf

Bei der Mitgliederversammlung der Winsener Liberalen zur Aufstellung der Liste zur Kommunalwahl am 7. Juni im Hoopter Fährhaus wählten die anwesenden Mitglieder einstimmig den Roydorfer Landwirt Hans-Heinrich Rüschmeyer (60) und den Rechtsreferendar Nino Ruschmeyer (29) aus Hoopte einstimmig als Spitzenkandidaten zur Stadtratswahl in Winsen-Süd und Winsen-Nord.

Führen die Winsener FDP in den Kommunalwahlkampf: Nino Ruschmeyer und Hans Heinrich Rüschmeyer

Rüschmeyer gehört dem Rat bereits seit 15 Jahren an, während Ruschmeyer 2006 erstmalig in den Rat gewählt wurde. Heute ist Ruschmeyer das jüngste Ratsmitglied. Die Luheliberalen sehen damit die Kontinuität in der Ratsarbeit gewahrt.

Für die zweiten Listenplatz in Winsen Nord wurde der Medizintechniker Frank Wolf (48), im Winsener Süden der Zivildienstleistende Björn Hendrik Brosch (20) aufgestellt. Mit Dank und Anerkennung nahm man zur Kenntnis, dass der langjährige Fraktionsvorsitzende Erich Lubina sich nicht mehr um eine Spitzenposition auf der Liste bewarb. Ortsverbandsvorsitzender Ruschmeyer würdigte Lubinas langjähriges Engagement; lange Zeit seien die FDP Winsen und der Name Lubina untrennbar miteinander verbunden gewesen und er sprach von einem „harmonischen Generationenwechsel“.

Wie schon bei der letzten Kommunalwahl hat der FDP Ortsverband Winsen ein detailreiches Programm für die Wahlperiode 2011-2016 erarbeitet und jetzt beschlossen.

Links zum „Bürgerprogramm zum Mitmachen“ waren zuvor für mehrere Wochen auf der Homepage Winsener FDP veröffentlicht worden (Presse berichtete). Zum Bedauern des Vorstandes kam aus der Winsener Bevölkerung jedoch nur ein Vorschlag: Hinter dem Passus „Aussiedler und aufenthaltsberechtigte Ausländer sind durch Sprachkurse und besondere Betreuungsmaßnahmen zügig zu integrieren.“, sollte danach eingefügt werden „Dies muss auch für Bayern gelten.“ Der Vorschlag wurde durch die Mitgliederversammlung jedoch mit einem knappen Ergebnis abgelehnt. Jetzt hoffen die Liberalen, dass Ihr Programm insgesamt für gut befunden wurde, die Chance mitzuarbeiten habe schließlich jeder gehabt. Man habe eine Nachwahlkommission eingerichtet, und bewusst noch Platz auf den Listen freigehalten, so dass Winsener, die sich mit den Zielen des Programmes identifizieren können, immer noch die Chance hätten sich auf den Listen der FDP für die Kommunalwahl zu bewerben. Dies sei allerdings Voraussetzung.