Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten – FDP gibt Wahlempfehlung für André Wiese ab

Die FDP in Winsen Luhe wird keinen eigenen Kandidaten zur Wahl zum Winsener Bürgermeister ins Rennen schicken, und hat sich daher im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion am 19.07. im Marstall einen Eindruck von den nominierten Kandidaten verschafft. Wir freuen uns, dass alle Kandidaten:  Dr. Dieter Bender (SPD), Oliver Berten (Freie Winsener), Tobias Müller (Winsener Liste) und André Wiese (CDU) die Einladung wahrgenommen haben.

Wir freuen uns auch, dass die von Nino Ruschmeyer moderierte Veranstaltung gut besucht war, und auch viele Winsener Wähler die Chance wahrgenommen haben, alle Kandidaten einmal im direkten Vergleich zu erleben.

Nach der öffentlichen Veranstaltung hat die FDP intern bei zwei Enthaltungen einstimmig beschlossen, zu Gunsten von André Wiese eine Wahlempfehlung abzugeben.  Es ging uns darum, den aus unserer Sicht „besten Bürgermeister“ für Winsen unter den Bewerbern zu ermitteln.

Das ist aus unserer Sicht André Wiese, denn:

André Wiese verfügt durch seinen Ausbildungshintergrund über ausreichende Verwaltungserfahrung, um die Winsener Stadtverwaltung ordnungsgemäß zu führen, was die Hauptaufgabe des hauptamtlichen Bürgermeisters sein wird. Er konnte überzeugend darlegen, wie er sich für die Interessen der Stadt, auch über die Verwaltungsebene, die er zu kennen scheint, einsetzen wird.

Insgesamt war sein Vortrag weitestgehend sachlich und strukturiert.

Auf die Frage nach der Anzahl der Mitarbeiter in der Verwaltung konnte er den Stellenplan zitieren. Einzig bei ihm haben wir in der Darstellung der Argumente während der gesamten Diskussion keinen sachlichen Fehler feststellen können.

Er hat – aus unserer Sicht besser als die anderen Kandidaten – den Zusammenhang zwischen Einnahmen und Ausgaben der Stadt darlegen können, was besonders aus der Antwort auf die Frage nach der Stadthalle deutlich wurde.  Während anderen Kandidaten – unschlüssig dargelegt haben, sie wollten ein Veranstaltungszentrum in die Innenstadt holen – ohne sich dabei jedoch auf große Investitionen festlegen zu wollen, konnte Wiese – aus unserer Sicht korrekt -die Kosten-Nutzen Relation der bestehenden Einrichtung darlegen.  Wiese baut keine „Luftschlösser“.

Auch seine Darlegungen zu den Zuschüssen für die Vereine um durch energetische Sanierungsmaßnahmen – nach den festgelegten Regularien – Energiekosten zu sparen die letztlich auf die Stadt zurückgefallen wären, konnte überzeugen. Hier war es für uns erstaunlich, dass Dieter Bender auch nach Ende der Haushaltsberatungen noch nicht erkannt hat, dass dort am falschen Ende gespart worden wäre. Für Wiese sprechen weiterhin seine Kontakte in den Niedersächsischen Landtag uns zur Niedersächsischen Landesregierung, die er als Bürgermeister zum Wohl der Stadt Winsen effektiv einsetzen können wird.

Wer unserer Einschätzung vertraut wählt also am 11. September mit der „Bürgermeisterstimme“ Wiese und mit den anderen drei Stimmen FDP. Weil wir als Liberale aber möglichst erreichen wollen, dass sich jeder Wähler selbst ein Bild machen kann, haben wir die Veranstaltung auf Video aufgezeichnet und werden in Kürze versuchen sie ins Internet zu stellen – schließlich fordern wir ja auch in unserem Wahlprogramm, dass öffentliche Ratssitzungen in Zukunft per Lifestream über das Internet verfolgen bzw. hinterher als Video anzuschauen sein sollen. So erreichen wir hoffentlich eine noch größere Transparenz und Bürgerbeteiligung.