Notwendigkeit von Ampelanlagen überprüfen

Die Ampelanlage an der Einmündung Osttangente/L217 war im Verlauf des Jahres 2006 für viele Wochen außer Betrieb. Die FDP Fraktion hat beobachtet, dass der Verkehrsfluss OHNE Ampelanlage zügiger vonstatten ging als mit. Von Gefahren, die sich aus der Abschaltung ergeben haben, ist überdies nichts bekannt geworden.PM Ampelanlagen

Die Fraktion zieht daraus den Schluss, dass diese Ampelanlage keinen Zweck erfüllt, sondern lediglich den Verkehr behindert und durch Kosten für Betrieb und Erhaltung Steuergelder verschwendet. Eine Abschaltung oder Demontage wäre damit sowohl aus verkehrstechnischer als auch aus ökonomischer Sicht ein vernünftiger und folgerichtiger Schritt, den zu prüfen die Winsener FDP nun im Planungsausschuss des Winsener Stadtrates beantragt hat.

Sofern sich hierfür keine Mehrheit finden lässt, sollte nach dem Willen der FDP-Fraktion zumindest die Anbringung von „Grünen Pfeilen“ geprüft werden. Besonders für Autofahrer, die aus Richtung der Innenstadt kommend nach rechts auf die Osttangente abbiegen wollen, sind die Rotphasen in dieser Richtung in den allermeisten Fällen schlicht unsinnig, da auch Radfahrer und Fußgänger nur extrem selten diese Kreuzung nutzen.

Die Sicherheit des Eisenbahnüberganges ist selbstverständlich unabhängig von der allgemeinen Verkehrsregelung zu gewährleisten.

Die Liberalen beantragen, getreu ihrem Motto stets für den Abbau von unsinnigen Regeln einzutreten, außerdem eine Prüfung sämtlicher Ampelanlagen im Stadtgebiet auf ihre Notwendigkeit. Zu diesem Zweck sind überflüssig erscheinende Anlagen ggf. vorübergehend außer Betrieb zu setzen oder mit „Rechtsabbieger-Grünpfeilen“ auszustatten.

Welche Anlagen für eine derartige testweise Abschaltung in Frage kommen könnten, sollte nach Meinung der Fraktion vom Planungsausschuss und der Verwaltung gemeinsam beraten werden.
„PM Ampelanlagen“ als PDF-Datei