Verantwortungsvolle Umweltpolitik mit den Menschen vor Ort

Ziel liberaler Umweltpolitik ist die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen: Sauberes Wasser, reine Luft und schadstoffreie Böden. Auf Dauer sind nicht Verbote und Gebote, sondern Verantwortung der Bürger für die uns überlassene Welt Garant dafür, dass diese Grundlagen erhalten bleiben. Die Liberalen verfolgen eine „Umweltpolitik mit den Menschen“.

Gesetze und Verordnungen dürfen dabei nicht den eigentlichen Zielen der Umweltpolitik im Wege stehen, wo die Vernunft des Einzelnen vor Ort viel sinnvollere Lösungen bietet. Als FDP haben wir so verhindert, dass die „Untere Luhe-Ilmenauniederung“ über die Köpfe der Menschen vor Ort hinweg zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Die ortsansässigen Landwirte und Vereine, die das Biotop über Jahrzehnte erst zu dem gemacht haben was es ist, wären praktisch „rausgeflogen“. Angler und Jäger, die durch aktive Hegemaßnahmen sachverständig für einen Erhalt der Artenvielfalt sorgen, wären auf der Strecke geblieben. Stattdessen hätte es obrigkeitsstaatlichen, falsch gemeinten „Schutz“ nach vorgefertigtem Schema ohne Verständnis für die individuelle Situation vor Ort gegeben. Diese Erfahrung hat gezeigt, dass die Menschen in Winsen sehr wohl in der Lage sind, ökonomische und ökologische Belange in Einklang zu bringen und keine Gängelung brauchen. Das wollen wir weiter unterstützen.

Ökologische Vernunft, wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung in Einklang bringen

Ein gut aufeinander abgestimmtes Konzept von öffentlichen Personennahverkehr und Individualverkehr und ein stärkeres Augenmerk auf die für Arbeiten und Wohnen notwendigen Wege bei der Bauplanung tragen zu einer Verminderung der Umweltbelastungen bei. Die FDP ist der Ansicht, dass ökologische Vernunft, wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung immer zusammen betrachtet werden müssen.

Die FDP in Winsen will weiter die Interessen von Landwirtschaft und Naturschutz gleichwertig berücksichtigen; hierzu sollen die Landschaftsrahmenpläne und die Landschafts- und Grünordnungspläne zur besseren Beurteilung des Zustandes von Natur und Landschaft aktualisiert werden. In der Bauplanung vor Ort müssen außerdem die Belange der Landwirtschaft entsprechend berücksichtigt und mit den Ansprüchen übriger Nutzer der Landschaft in Einklang gebracht werden.

Die Erstellung von Lärmminderungsplänen für Wohngebiete und andere schutzwürdige Gebiete haben wir positiv begleitet und wollen intensiver einsteigen, wenn aufgrund von Lärmbeschwerden der Bürger zu erwarten ist, dass nur so eine abgestimmte und erfolgreiche Minimierung von verschiedenartigen Lärmquellen möglich ist.

Vereine und Verbände bei der energetischen Sanierung unterstützen

Auch auf kommunaler Ebene konnte in der Energiepolitik durch Maßnahmen der Energieeinsparung viel erreicht werden. Die Wärmedämmung älterer öffentlicher Gebäude ist mit Mitteln des Konjunkturpaketes weitgehend den heutigen Erfordernissen angepasst worden. Wir unterstützen die Vereine und Verbände weiter bei der energetischen Sanierung ihrer Objekte, in dem wir die zwei Drittel der Investitionskosten von städtischer Seite dazu geben. Das sind sinnvolle Investition in die Zukunft der Vereine und der Stadt.

Bei allen praktischen Forderungen wie Wasser- und Energiesparen sollte das Rathaus mit gutem Beispiel voran gehen. Umweltpolitik wirkt gleich viel glaubwürdiger, wenn sie vorgelebt wird.