FDP fordert Instandsetzung des jüdischen Friedhofs in Winsen

Der jüdische Friedhof in Winsen muss endlich wieder würdevoll aussehen, das hat der Winsener FDP-Ortsverband auf seiner letzten Sitzung beschlossen und seiner Fraktion den Auftrag gegeben, sich mit diesem Anliegen an die Verwaltung zu wenden.

Der mindestens seit dem 18. Jahrhundert existierende Friedhof sieht seit geraumer Zeit verwahrlost und ungepflegt aus, was für die FDP kein gutes Licht auf Winsen wirft.

Der Ortsverband ist sich dabei bewusst, dass der Friedhof sich im Eigentum des Landesverbandes „Jüdische Gemeinden Niedersachsen“ befindet und selbstverständlich dieser normalerweise die Aufgabe hat, sich um seine Liegenschaften zu kümmern. Der Rat soll nun, so heißt es in dem Antrag, die Verwaltung damit beauftragen, Kontakt zum Landesverband Jüdische Gemeinden aufzunehmen und ihn notfalls auch bei den nötigen Arbeiten unterstützen.

Knut Tödter, Ortsverbandsvorsitzender der FDP, erklärt dazu: „Wir wollen, dass die Stadt ihr geschichtliches Erbe würdevoll pflegt und dafür sorgt, dass Geschichte wo immer möglich sichtbar und erlebbar bleibt.“ Der Friedhof befinde sich zudem in unmittelbarer Stadtnähe und mitten zwischen Schulen und Kindergärten, so der Ortsverband. Auch deshalb sei es geboten, dass hier für einen ordentlichen Zustand gesorgt wird.

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