FDP Winsen: Team zur Kommunalwahl steht!

Auf ihrer gestrigen Versammlung wählte die Winsener FDP ihre Liste für die Wahl zum Stadtrat bei der Kommunalwahl am 11. September diesen Jahres.

Als Spitzenkandidaten schicken die Luhe-Liberalen erneut den 34 Jährigen Rechtsanwalt Nino Ruschmeyer als erfahrenen Ratsherrn ins Rennen. Auf den zweiten Listenplatz wurde

die 24 Jährige Studentin Johanna Fast gewählt, die erklärt hat, während Ihres Studiums in Lüneburg und danach in Winsen Ihren Lebensmittelpunkt zu behalten auf den Plätzen drei und vier folgen der Hoopter Unternehmer und Techniker Frank Wolf (53) und der 27 Jährige Seegüterkontrolleur Knut Tietgen. Insgesamt schlägt die FDP in Winsen den Bürgern 12 Kandidaten für den neuen Stadtrat vor.

Unser Team für die Kommunalwahl. Von Links: Knut Tietgen, Johanna Fast, Frank Wolf und Nino Ruschmeyer
Unser Team für die Kommunalwahl. Von Links: Knut Tietgen, Johanna Fast, Frank Wolf und Nino Ruschmeyer

Mit Nino Ruschmeyer und Frank Wolf hat die FDP zwei erfahrene Leute im Team, die durch Johanna Fast und Knut Tietgen, die erst seit kurzer Zeit als Mitglied der Freien Demokraten gewonnen werden konnten, ergänzt werden. Der Ortsverband ist erfreut, dass mit dem ehemaligen Landrat Joachim Bordt und dem FDP Urgestein Erich Lubina die “alte Elite” ihre Erfahrung wieder einbringt aber gleichzeitig die Vorderen Listenplätze jungen Leuten überlässt.  

„Wir kombinieren langjährige Erfahrung mit frischem Wind,“ so der Ortsvorsitzende Jan Filter, unter dessen Leitung die Listenwahl durchgeführt wurde. Die vier vordersten Listenplätze gäben damit nicht nur ein gutes und repräsentatives Bild des Ortsverbandes ab, sondern seien auch für Winsen ein ideales Team, mit dem sich große Teile der Winsener Bürger identifizieren könnten, so Filter weiter.

libdoAuch Inhaltliches wurde auf der Versammlung besprochen. „Wir sind dagegen, dass die öffentliche Hand als Baulöwe auftritt und lukrative Wohnprojekte hochzieht, von denen dann ein Teil unter den sozialen Wohnungsbau fällt und der Großteil nachher – so jedenfalls angesagt – der Aufbesserung der öffentlichen Einnahmen dient,“ ärgert sich Ratsherr Ruschmeyer über die Richtung, in die Kreis und SPD derzeit marschieren. Die W
insener FDP spricht sich stattdessen für Modelle aus, bei denen die Bewohner selbst Mitglied der ihre Wohnungen tragenden Wohnungsbaugenossenschaften werden und so selbst mit in der Verantwortung über ihr Zuhause stehen. Dies habe man auch der Kreistagsfraktion deutlich mitgeteilt.

Desweiteren verabredeten die Mitglieder, künftig einen regelmäßigen Stammtisch einzurichten, bei dem es um liberale Konzepte in Winsen und natürlich auch darüberhinaus gehen soll. Der “Liberale Donnerstag” findet ab sofort an jedem 1. Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr im “Laterna” in Winsen statt.